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Die Geschichte des Hauses

Das Ende der Wurst.
Ein neuer Anfang.

Eine geschlossene Fabrik, leer stehende Büros und die Frage: Was könnte hier noch entstehen? Such dir ein Jahr aus.

2015

Am 1. Mai ziehen die ersten Nutzer*innen ein. Der Wurst Case beginnt.

Außenansicht des Wurst Case im Jahr 2015
Das Gebäude, fotografiert 2015. Foto: Daniel Schnier

Noch ein bisschen mehr wissen?

Ein Ort.
Viele Zusammenhänge.

Das Gebäude

Das 5-Etagen-Verwaltungsgebäude der ehemaligen Könecke Wurstwarenfabrik wird auf Basis des Status Quo genutzt, ohne dass Investitionen getätigt werden dürfen, die über diesen Status hinausgehen. Im Gegenzug ist der Mietpreis für die Immobilie vergleichsweise niedrig. Verwaltet wird es im Rahmen des Projekts ZZZ, ZwischenZeitZentrale Bremen durch die AAA GmbH, die als Hauptmieter gegenüber dem Eigentümer auftritt und die vorhandenen Räume kleinteilig weiter untervermietet.

Kleinteilige Nutzung

Dies entspricht den Zielen des Projekts, die eine kleinteilige Nutzung für viele Nutzer*innen zu erschwinglichen Preisen vorsieht, um Menschen zu fördern, die sich für ihre Ideen und Projekte andernfalls keinen eigenen Raum leisten könnten.

Hemelingen

Weiterhin war es ein großes Anliegen der ZZZ und ihrer Träger, Projekte in Stadtteilen anzuschieben, die wie Hemelingen nicht im Zentrum Bremens liegen, sondern eher in der Peripherie und mit sozialen und ökonomischen Herausforderungen zu kämpfen haben. Hemelingen liegt im Bremer Osten zwischen der Bahnstrecke Bremen-Hannover und der Weser und ist historisch mit der Ansiedlung von Industrie vor den Toren der Stadt verbunden. Bis heute ist Hemelingen der Stadtteil mit dem größten Anteil produzierenden Gewerbes in Bremen.

Der Weg zum Wurst Case

Die Initiative, auf dem Areal der Wurstwarenfabrik Könecke aktiv zu werden, entstand 2012, als bekannt wurde, dass die Produktion geschlossen und an einen anderen Standort verlagert werden würde. Über die Lenkungsgruppe der ZZZ gelang es, die Wirtschaftsförderung Bremen als Vermittlerin zu gewinnen, die einen Kontakt zur Geschäftsführung herstellte. Dies führte zur ersten Besichtigung der leerstehenden Fabrik im Mai 2014.

Urbanes Labor

Der Gedanke an einen experimentellen Ort, der für möglichst viele unterschiedliche Nutzer*innen und Nutzungsformen offen stehen sollte, begleitet die Planungen von Anfang an. Die Idee eines Urbanen Labors setzte auf diesen frühen Ideen auf. Im Rahmen des EU-Projekts TUTUR (2013–2015) des EU-Programms URBACT wurde im Juni 2014 ein erster Workshop mit Interessent*innen und lokalen Akteuren aus dem Stadtteil organisiert, auf dem Ideen, Wünsche und Herausforderungen für eine Entwicklung auf dem Fabrikgelände eingesammelt wurden.

Die Projektgeschichte basiert auf der bisherigen Dokumentation des Wurst Case. Aktuelle Mietkonditionen und Verfügbarkeiten bitte direkt erfragen.